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Friedenskirche

Die Friedenskirche steht im Dresdner Stadtteil Löbtau und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde. Du siehst dort eine Kirche, die neogotische Formen mit neoromanischen Details verbindet.

Christian Friedrich Arnold begann den Bau 1889, und die Weihe folgte 1891 nach seinem Tod. Der ursprüngliche Bau war 54 Meter lang und besaß einen 62 Meter hohen Turm. Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten große Teile, während Turm und einige Mauern erhalten blieben. Otto Bartning fügte darin eine hölzerne Notkirche mit seriengefertigtem Dach ein, die 1949 geweiht wurde.

Dunkle Holzpfeiler und sichtbare Balken prägen den Innenraum bis heute. Der Sandsteinaltar stammt aus der Sophienkirche und trägt ein Renaissance-Relief. Drei Stahlglocken von 1920 überstanden den Krieg, während eine Jehmlich-Orgel das zerstörte Instrument ersetzte. Damit gehört die Kirche zu den 41 erhaltenen Notkirchen in Deutschland.

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Dresden
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