Villa Schröder
Die Villa Schröder steht im Bremer Stadtteil Vegesack und gehört zur Architektur.
Ludwig Klingenberg und Hugo Weber entwarfen sie 1887 im Stil der Neorenaissance. Der zweigeschossige Bau besitzt sieben Achsen, ein Walmdach und markante Gesimse über dem Mezzanin. Ein dreigeschossiger Seitenturm trägt einen achteckigen Helm.
Auf der Gartenseite treten ein mittiger Risalit mit Giebel und ein Souterrain hervor. Johann Friedrich Schröder ließ die Villa errichten und war an Schröder & Co. beteiligt. Das Unternehmen fertigte Schiffsausrüstung und stellte Genever her. Seit 1996 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Der eingeschossige Anbau erhielt 1911 ein weiteres Geschoss, später kamen Treppenhaus, Aufzug und eine Garage hinzu. Zwischen 1950 und 1953 erweiterten Dieter Hoffmann und Gert Kannengießer das Haus. Größere Fenster veränderten dabei die Gartenfront und ergänzten die bauliche Struktur.
Bis 1991 gehörte die Villa Gert Lürssen, dem Inhaber der Lürssen-Werft. Die Umbauten schufen im Anbau eine separate Wohnung und veränderten zugleich die Gartenfront. Der westliche Gebäudeteil steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Pläne zur Umwandlung in Eigentumswohnungen sahen den Abriss dieses Teils für neue Wohnungen vor.
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