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Villa Bünemann

Villa Bünemann steht in Bremen und zeigt den Klassizismus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts mit klarer, symmetrischer Gestaltung. August Abbehusen und Otto Blendermann entwarfen das zweistöckige Gebäude. Friedrich Hermann Carl Bünemann ließ die Villa als Kaufmann im Kaffee- und Tabakhandel errichten. Ein dreieckiger Giebel betont den Eingang über einem portikusähnlichen Vorbau. Eine offene Veranda ruht auf sechs dorischen Säulen und gibt der Front ihren markanten Rhythmus. Über der Tür zeigt ein Fries fünf tanzende Frauen und zwei Putten. Nach Bünemanns Verkauf im Jahr 1935 wechselte die Villa mehrfach den Eigentümer. Amerikanische Stellen nutzten sie nach dem Krieg als Offizierskasino. Bis 1952 beherbergte das Gebäude außerdem das Hauptquartier des American Forces Network. Danach wurden die baulichen Veränderungen wieder rückgängig gemacht. Um das Jahr 2000 erwarb der Bauindustrieverband Bremen das Gebäude, dessen Eingangsfassade Giebel, Fries und Säulen verbindet. Die Villa wurde im Jahr 1992 zum Kulturdenkmal erklärt. Abbehusen und Blendermann entwarfen außerdem die Christuskirche in Woltmershausen und das Theater am Goetheplatz.

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Bremen
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