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Staatsarchiv

Das Staatsarchiv in Bremen bewahrt historische Dokumente der Stadt und des Landes Bremen. Seine Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Die erste Erwähnung steht in einer Chronik von 1221, während das älteste erhaltene Stadtprivileg aus dem Jahr 1159 stammt. Ursprünglich lagen Urkunden, Verträge und Privilegien in der Tresekammer im Nordturm der Liebfrauenkirche. Nur Ratsmitglieder hatten Zugang, und die beiden ältesten Bürgermeister verwahrten die Schlüssel.

Im 16. Jahrhundert begann Bürgermeister Diedrich Hoyer der Ältere mit der ersten Registrierung der Dokumente. Hermann Post ordnete die Bestände ab 1727 als erster hauptamtlicher Archivar neu. 1909 vereinte ein neues Gebäude die zuvor verstreuten Sammlungen und erleichterte ihren Zugang. Heute gehören auch Plakate, Fotografien und audiovisuelle Materialien zu den Beständen, die historische Forschung ermöglichen. Ein besonders anschauliches Detail bleibt die Tresekammer, in der Bremens frühe Stadtgeschichte unter strenger Bewachung lag.

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Bremen
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