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Köpkenstift

Das Köpkenstift in Bremen, auch Senator Heinrich Köpken Stiftung genannt, verbindet Architektur mit jahrhundertelanger sozialer Fürsorge. Seine Geschichte reicht bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. Die Stiftung entstand 1564 nach dem Testament des Bremer Bürgers Johann Using zur Unterbringung armer Menschen. Ursprünglich bot sie zwölf Bedürftigen Unterkunft in kleinen Gottesbuden. Diese einfachen Behausungen standen häufig an größeren Gebäuden. Hinrich Köpken übernahm 1584 die Verwaltung der Stiftung. Spenden Bremer Senatorenfamilien und weiterer Wohltäter ermöglichten ihre Entwicklung. Im späten 17. Jahrhundert versorgte die Stiftung vor allem bedürftige ältere Frauen. Die Stiftung erhielt 1676 feste Statuten für ihre Verwaltung.

Nach häufigen Überschwemmungen verlegte die Stiftung ihren Standort im 19. Jahrhundert an die Köpkenstraße. Das neue Gebäude entstand 1838. Seit 1973 steht dieses Gebäude unter Denkmalschutz. In den 1950er Jahren gewann die Stiftung ihre Unabhängigkeit zurück, in den 1980er Jahren folgten Renovierungen. Seit 1992 bietet das Köpkenstift bezahlbaren Wohnraum für Frauen in Ausbildung, besonders für Studentinnen der Hochschule für Künste. Ein Vorstand verwaltet die Stiftung weiterhin mit diesem Bildungsfokus.

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Bremen
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