Haus der Sieben Faulen
Das Haus der Sieben Faulen steht in der Böttcherstraße im Bremer Stadtzentrum. Stufengiebel, Gauben und Arkaden prägen seine norddeutsche Architektur.
Ludwig Roselius ließ den Bau 1927 von Eduard Scotland und Alfred Runge entwerfen. Eine Bremer Sage erzählt von sieben Brüdern, die nach weltweiten Reisen ihre Fähigkeiten bewiesen. Sie entwässerten das Land ihres Vaters und errichteten einen Deich gegen die Weser. Ursprünglich nutzten Roselius’ Werbeabteilung und der Deutsche Werkbund die Räume. Nach Kriegsschäden entstand das Gebäude 1954 in veränderter Form neu.
Bernhard Hoetgers Brunnen in der Nähe zeigt die Brüder humorvoll. Über dem Gebäude stellen Skulpturen von Aloys Röhr sie stolz und tatkräftig dar. Teegeschäft, Spielwarengeschäft und Geschenkeladen beleben heute die Räume an der historischen Straße.
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