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Architektenkammer der freien Hansestadt Bremen / Ingenieurkammer der freien Hansestadt Bremen

Die Architektenkammer der freien Hansestadt Bremen / Ingenieurkammer der freien Hansestadt Bremen befindet sich in Bremens Altstadt. Das zweigeschossige Wohnhaus entstand um 1625 und trägt ein Satteldach sowie eine Renaissancefassade. Durchgehende Gesimse, Sandsteinlaibungen und halbrunde Bögen prägen die Fensterreihen. Am Eingang zieht ein reich geschmücktes Sandsteinportal mit Engel- und Löwenköpfen den Blick auf sich.

Im frühen 18. Jahrhundert ergänzten barocke Sandsteinerker die Seiten des Hauses. Bis 1880 nutzten Bewohner und Geschäfte die Räume, darunter eine Wein- und Bierhalle. Im frühen 20. Jahrhundert diente das Gebäude als Lager und später als Teil der städtischen Elektrizitätswerke. Seit 1985 arbeiten hier die Kammern nach Innenrenovierungen durch Gert Schulze. Seminare und Workshops unterstützen Architekten und Ingenieure bei ihrer beruflichen Fortbildung. Eine Zusammenarbeit mit regionalen Kammern bündelt Themen für beide Berufe und erfüllt gesetzliche Weiterbildungsanforderungen. Seit 1917 steht das Haus unter Bremens Denkmalschutz. Besonders anschaulich bleibt das Mauerwerk aus Ziegeln mit den Maßen 28 mal 14,6 mal 9,2 Zentimeter.

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Bremen
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