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Noia

Noia steht auf der Terrasse zwischen den beiden Teichen im oberen Teil der Plaça de Catalunya in Barcelona. Die über zweieinhalb Meter hohe Steinskulptur zeigt eine junge Frau in einer unter der Brust gebundenen Tunika. Sie schreitet mit dem linken Bein voran, während ihre rechte Hand die Bewegung ausgleicht. Dabei bleiben ihre Füße nackt und ihr Haar zusammengebunden.

Josep Dunyach i Sala schuf die Arbeit 1928 aus Montjuïc-Stein, der viele Gebäude und Denkmäler Barcelonas prägt. Dunyach wurde 1886 in Barcelona geboren und lebte bis 1957. Viele Jahre in Paris und die Auseinandersetzung mit Aristide Maillol beeinflussten seinen Weg zur monumentalen Bildhauerei. Die ruhige Bewegung und die glatte Modellierung entsprechen dem Noucentisme, der in Katalonien klassische Formen, Ordnung und Klarheit betonte.

Die Figur besitzt keine allegorische Bedeutung, sondern hält einen stillen Augenblick des Gehens fest. Hinter ihr steht Maternitat von Vicenç Navarro, während Werke wie Navegació und Pastor del Flabiol auf der anderen Seite der Treppe erscheinen. An der Tunika öffnet sich der Stoff leicht und gibt den Blick auf ein kräftiges Bein frei.

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Barcelona
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