# Obere Donaubastion (Werk I)

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Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22

Die Obere Donaubastion (Werk I) gehört zur Bundesfestung Ulm, die zwischen 1843 und 1855 entstand. Major von Schele leitete den Bau dieser Bastion. Als Teil des vom Deutschen Bund finanzierten Festungsnetzes sollte sie französische Angriffe abwehren und bis zu 2253 Soldaten aufnehmen. Das vierstöckige Reduit prägt die gesamte Anlage. Das Bauwerk umfasst Wohnquartiere, Geschützkasematten, einen Treppenturm und Verbindungen zu weiteren Festungswerken. Zwei Flankentürme ergänzen den Treppenturm der Bastion.

Die Anlage zeigt das Montalembert-Polygonalsystem mit langen geraden Mauern, stumpfen Winkeln, tiefen Schießscharten, Bonnetkasematten und Kaponnieren. Naturstein, Kalkstein und Ziegel bestimmen die Mauern. Das weitgehend erhaltene Glacis gehört zu den Ehinger Anlagen. Die Bastion diente im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker. Danach wurde sie bis 1971 als Notunterkunft genutzt. Später verwendeten das Württembergische Fußartillerieregiment und die Wehrmacht die Anlage für militärische Zwecke. Das Reduit beherbergt das Donauschwäbische Zentralmuseum und mehrere Vereine. Ein türkisches Theater nutzt ebenfalls Räume im Reduit. Eine Skatehalle und ein Club prägen das umgestaltete Umfeld.

- Stadt: [Ulm](https://mytuur.com/de/city/ulm/)

## Fotos

- ![](https://mytuur-bucket.s3.amazonaws.com/image_ObereDonaubastionWerkI_66f162ffefe5be22d1c41e3e_0.jpg) — [Foto: wikimedia](https://commons.wikipedia.org/wiki/File:Obere_Donaubastion_2.JPG)

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