# Frauenwohnheim

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Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22

Das Frauenwohnheim steht in Saarbrücken und gehört zur Architektur der Nachkriegszeit. Hans Hirner entwarf das Gebäude, das zwischen 1952 und 1953 errichtet wurde. Die saarländische Regierung finanzierte den Bau unter Johannes Hoffmann. Das Projekt sollte alleinstehenden Frauen Wohnraum bieten und entsprach einer damaligen Initiative in mehreren deutschen Städten. Hedwig Behrens unterstützte die Idee gemeinsam mit örtlichen Frauenorganisationen. Sein V-förmiger Grundriss verbindet zwei Flügel durch ein verglastes Treppenhaus. Die Wohnungen waren als Ein- und Zweizimmerwohnungen für alleinstehende Bewohnerinnen angelegt. Auf der Straßenseite wechseln sich Balkone und Fenster ab, während die Gartenseite Fenstertüren und Fenster zeigt. Ein Stahlbetonskelett mit Ziegelausfachungen prägt die Konstruktion des Hauses. Im Treppenhaus und an den Fassaden saßen ursprünglich Stahlrahmenfenster mit Drehbeschlägen. Der Keller umfasste Gemeinschaftsbäder, Abstellräume und Heizungsräume, während im Erdgeschoss eine Hausmeisterwohnung lag. Die Gestaltung zeigt die leichte Wirkung und Materialvielfalt der fünfziger Jahre. So verbindet das denkmalgeschützte Frauenwohnheim bauliche Details mit der sozialen Geschichte Saarbrückens.

- Stadt: [Saarbrücken](https://mytuur.com/de/city/saarbrucken/)

## Fotos

- ![](https://mytuur-bucket.s3.amazonaws.com/image_Frauenwohnheim_67eb84505015e57639687dec_0.jpg) — [Foto: wikimedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:20110515Kossmannstr12_Saarbrucken1.jpg)

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