# Rosa Junghans geb. Lyon

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Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22

Der Stolperstein für Rosa Junghans, geborene Lyon, erinnert an eine Frankfurterin und ihre Familie.

Rosa lebte viele Jahre mit ihrer Familie in Frankfurt. Heute trägt diese Straße den Namen Julius Heyman Straße in Frankfurt.

Rosa hatte acht Kinder und lebte mit ihrem Ehemann Bodo Junghans zusammen. Bodo arbeitete unter anderem als Schreiber und Gebrauchtmöbelhändler.

Im November 1940 zogen Erna, Julius Fuld und ihr elfjähriger Sohn Kurt zu Rosa. Die Familie blieb bis zum 10. Juni 1942 zusammen.

Am folgenden Tag wurden Rosa, Erna, Julius und Kurt deportiert. Rosa war bei dieser Deportation sechzig Jahre alt.

Rosa, Erna und Kurt wurden in der Region Lublin ermordet, während Julius Fuld in Majdanek starb. Oskar Junghans wurde Berichten zufolge im Oktober 1942 bei einem Fluchtversuch in Mauthausen erschossen.

Rosas Sohn Oskar war mit Emma Lang verheiratet und hatte zwei Kinder. Die beiden Kinder hießen Alfred Oskar und Ingeborg.

Hugo heiratete Charlotte Loeser am Tag ihrer Deportation nach Theresienstadt. Sie wurden in verschiedenen Lagern getrennt, konnten sich aber zeitweise treffen.

Hugo wurde später nach Auschwitz verlegt und starb dort. Charlotte brachte in Theresienstadt ihre Tochter Eva Lane zur Welt.

Das kleine Messingzeichen im Gehweg macht Rosas Leben und das Familienleid sichtbar. Die Aufzeichnung beschreibt den Ort als rollstuhlgerecht zugänglich.

- Stadt: [Frankfurt am Main](https://mytuur.com/de/city/frankfurt/)

## Fotos

- ![](https://mytuur-bucket.s3.amazonaws.com/image_RosaJunghansgebLyon_6749fb938c3d1fed504f5068_0.jpg) — [Foto: wikimedia](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stolperstein_Hugo_Junghans,_1,_Julius-Heyman-Straße_7,_Nordend,_Frankfurt_am_Main.jpg)
- ![](https://mytuur-bucket.s3.amazonaws.com/image_RosaJunghansgebLyon_6749fb938c3d1fed504f5068_1.jpg) — [Foto: wikimedia](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stolperstein_Rosa_Kulb,_1,_Baumweg_20,_Nordend,_Frankfurt_am_Main.jpg)

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