# Mahnmal Bittermark

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Zuletzt aktualisiert: 2026-06-22

Das Mahnmal Bittermark erinnert in Dortmund an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt während der letzten Kriegstage im Jahr 1945. Die Gestapo ermordete dort Menschen aus mehreren Ländern.

Zu den Opfern gehörten Zwangsarbeiter aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Jugoslawien, Polen und der Sowjetunion sowie deutsche Widerstandskämpfer. Auch kriegskritische Bürger gehörten in Bittermark zu den Ermordeten.

Die Stadt Dortmund beschloss 1953 den Bau, der nach den Entwürfen von Will Schwarz und Karel Niestrath 1960 vollendet wurde. Nur zwei vergitterte Fenster beleuchten den Innenraum des Mahnmals.

Ein Mosaik des französischen Künstlers Léon Zack zeigt abstrakte Formen, die an Stacheldraht erinnern, im Inneren des Baus. Niestraths Friese zeigen die Gewalt des NS-Regimes in eindringlichen Bildern.

Eine Krypta bewahrt die Überreste eines unbekannten französischen Zwangsarbeiters und gilt seit 1958 als französisches Territorium. Viele der Opfer fanden dort eine Begräbnisstätte.

Die langen, nach oben verjüngten Wände schaffen einen abgeschlossenen Raum für Erinnerung und historische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Das Mahnmal verbindet Architektur und Geschichte in Dortmund.

- Stadt: [Dortmund](https://mytuur.com/de/city/dortmund/)

## Fotos

- ![](https://mytuur-bucket.s3.amazonaws.com/image_MahnmalBittermark_678a63a7ebe7a333a72d961d_0.jpg) — [Foto: wikimedia](https://en.wikipedia.org/wiki/File:Do-Bittermark_2684a.jpg)

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